Mein Name ist Donald Denzler, alias Dr. Colly Light. Ich bin nun über 60 Jahre alt und habe immer ein sehr buntes Leben geführt.
Im nachfolgenden Text möchte ich euch einen kleinen Einblick gewähren und ihr erfahrt etwas über die Entstehungsgeschichte unserer Vaporizer.
Seit ich mit 18 Jahren die heilsame Wirkung von Cannabis kennenlernen durfte, war ich fasziniert von dieser Pflanze und sie wurde fortan fester Bestandteil meines Lebens.
Bereits im Alter von 15 Jahren wurden mir Beruhigungsmittel verschrieben, da ich von Pädagogen als „schwierig“ eingestuft wurde. Ich weigerte mich, die Schule zu besuchen, da ich mit meinen Mitschülern nicht zurechtkam.
Die verschriebenen Mittel halfen nur bedingt. Cannabis dagegen eröffnete mir eine ganz neue Welt – meine Umwelt wurde erträglicher und mein Leben schien erst jetzt richtig zu beginnen.
Ab diesem Zeitpunkt drehte sich bei mir alles um diese eine Pflanze und ich wollte auch anderen Menschen den Zugang zur heilsamen und entspannenden Wirkung ermöglichen.
So kultivierte ich zuhause mein eigenes Cannabis und mit wachsender Erfahrung hatte ich bald gute Erträge vorzuweisen.
Stolz auf meine Qualität – frei von Chemie oder gar Streckstoffen – konnte ich meinen Überschuss zu fairen Preisen an Freunde, Bekannte und auf Festivals verkaufen.
In meinen Augen tat ich nichts Schlechtes, denn nach meiner Auffassung kann eine Pflanze nicht illegal sein.
Trotz meiner Überzeugung wurde ich wegen dieser Aktivitäten und durch Irreführung durch meinen Anwalt zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt.
Während der Untersuchungshaft habe ich seitens der Behörden schwere Misshandlungen und unterlassene Hilfeleistung erleben müssen.
Als Asthmatiker war ich in einer Zelle mit 17 Rauchern untergebracht. Die daraus resultierenden Ohnmachtsanfälle wurden ignoriert.
Nach einem schweren Sturz wurde mir drei Wochen lang jede fachärztliche Hilfe verweigert. Die spätere Behandlung erfolgte ohne Narkose und war extrem schmerzhaft.
Trotz dieser Erfahrungen ließ ich mich nicht davon abhalten, meiner Überzeugung treu zu bleiben.
Nach erneuten Konflikten mit der Justiz entschied ich mich, alles hinter mir zu lassen und ging für 12 Jahre auf die Flucht. Die meiste Zeit verbrachte ich in Amsterdam.
Ein Leben auf der Flucht ist oft härter als Gefängnis: keine Sicherheit, kein fester Schlafplatz, keine medizinische Versorgung – dennoch war es für mich die einzige Alternative.
Inzwischen ist meine Strafe verjährt und ich bin rechtlich wieder ein unbescholtener Bürger.
Da meine Liebe zu Cannabis ungebrochen ist und ich nicht erneut mit der Justiz in Konflikt geraten möchte, lebe ich heute im Exil in Portugal.
Dort ist der Besitz kleiner Mengen zum Eigenkonsum straffrei.
Meinen Lebensunterhalt verdiene ich heute ganz legal mit dem Bau von Vaporizern.